Projektbeispiel: 

Der Unternehmer Wolfgang H. hat ein Installationsunternehmen mit sechs Mitarbeitern.

Seine Frau arbeitet im Büro mit, hat jetzt ein zweites Kind und möchte ihre Arbeitszeit auf

einen halben Tag beschränken. Die beiden beschließen, eine Teilzeitkraft anzustellen.

Man denkt an eine „Wiedereinsteigerin“. Sie sollte auf alle Fälle den PC beherrschen und

selbständiges Arbeiten gewohnt sein.

Die Buchhaltung wurde bis jetzt außer Haus bearbeitet und es besteht auch zusätzlich der

Wunsch, auf einem eigenen Buchhaltungsprogramm zu buchen.

Die Wahl fällt auf Frau Berger, eine ehemalige Handelsschülerin aus der Nachbarschaft. Sie

würde diese Arbeit gerne übernehmen, traut sich aber ohne Einschulung diese Arbeiten nicht

zu.

Ab diesem Zeitpunkt tritt „PraxisPlus“ in Aktion.

Phase A:

Bei einem Erstgespräch werden alle Anforderungen und Wünsche des Unternehmers

aufgenommen.

Der Wissensstand der neuen Angestellten wird in einem ausführlichen Gespräch ermittelt.

Es wird ein Zeitplan für die Einschulung aufgestellt.

Phase B:

In den ersten vier Wochen werden zweimal die Woche gemeinsam die Buchhaltungsarbeiten

erledigt.

Das neue Buchhaltungsprogramm ist leicht erlernbar und kann „online“ auf jeden PC

heruntergeladen werden. Dadurch sind Kontrollen auch direkt im Büro von PraxisPlus

möglich und Anleitungen können so auch telefonisch erteilt werden. Da Frau Berger die

Grundbegriffe der Buchhaltung (Kontierung) beherrscht, kommt sie schnell voran.

Auch Telebanking, das bis jetzt in der Firma noch nicht verwendet wurde, lernt Frau Berger

in zwei Einheiten zu bedienen. In einem Arbeitsgang werden die Eingangsrechnungen

eingebucht und anschließend zur Bezahlung in das Telebanking gestellt.

Phase C:

In der fünften Woche ist nur mehr eine wöchentliche Kontrolle von zwei bis drei Stunden

notwendig. Organisatorische Änderungen in der Büroorganisation werden zum schnelleren

Aufarbeiten der Belege eingeführt wie auch eine effiziente Ablage.

Phase D:

Nach drei Monaten:

Frau Berger fühlt sich zunehmend sicherer bei der Erledigung ihrer Arbeiten, sie schätzt es

aber immer noch, dass sie am Ende eines Buchungsmonats mit Frau Bogensberger

gemeinsam die USt-Berechnung kontrolliert und die XML-Datei anschließend an das

Finanzamt übermittelt.

Dafür sind einmal im Monat mit ein paar zusätzlichen Fragen ca. zwei Stunden notwendig.

Nach ca. fünf bis sechs Monaten ist Frau Berger perfekt eingearbeitet und braucht keine

weitere Hilfe mehr.

Sollten trotzdem noch schwierigere Buchungen vorkommen, so können sie durch ein

Telefongespräch sofort geklärt werden.